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Was ist der Unterschied zwischen KVM, VRS und OVZ Produkten?

KVM Produkte basieren auf "Vollvirtualisierung" - nahezu jeder Linux-Dialekt, FreeBSD, diverse Router-Betriebssysteme und auch Microsoft Windows,  können installiert werden. Es steht 1 virtuelle CPU @2,5 GHz zur Verfügung. Der Virtualisierungsoverhead liegt etwa 30% höher als bei vservern (VRS) und daher auch ein wenig teuerer).

  • TUN/TAP devices sind verfügbar
  • Jegliche Netzwerkservices wie Tunnel (VPN, ...) können betrieben werden. 
  • Admin-Tools wie z.B. cPanel können problemlos installiert werden.
  • KVM ist im Prinzip vergleichbar mit echter Hardware. Das System kann auf Knopfdruck neu installiert werden - dabei läuft ein Installationsvorgang ab, der in einer VNC Session (ähnlich wie Remote Desktop) mitverfolgt und auch beeinflusst werden kann. Die load des Servers ist 0 wenn der Server nichts macht.

Zum Vergleich dazu sind vserver (VRS Produktreihe) keine echten Server, sondern hidden tasks in einem Linux Muttersystem - das nennt sich "Kontext Virtualisierung". Für den User fühlt sich das so an als wäre es ein echter root-Server. Es kann genauso jegliche Software installiert werden, ABER Netzwerkressourcen sind shared - d.h.: Firewall (iptables) kann nur über ein Web-Interface bedient werden und TUN/TAP devices stehen nicht zur Verfügung (kein VPN möglich). Die angezeigte System-Load ist nicht die des vservers selbst, sondern die des Muttersystems. Vorteile: alle 16 / 24 / 32 zur Verfügung stehenden Kerne des Muttersystems stehen auch dem Gastsystem zur Verfügung. Neu-Installation übers Web-Interface ist natürlich auch auf Knopfdruck möglich. Die Neu-Installation verläuft schneller als bei KVM und zusätzlich sind die vserver (VRS) eine Spur günstiger als die "großen KVM Brüder".

OpenVZ (OVZ) ist ebenfalls eine Art der "Kontext Virtualisierung", unterstützt allerdings IPv6 und stellt auf Wunsch TUN/TAP devices für VPN zur Verfügung. Die angezeigte System-Load ist im Gegensatz zu VRS die Ihres eigenen OVZ Servers, es stehen allerdings nicht alle CPU-Kerne zur Verfügung wie bei VRS, sondern nur 2 vCores (abhängig vom gewählten OVZ Produkt). Die Verwaltung erfolgt über das bekannte solusVM Aministrations-Panel.

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